Unser Wochenende in Rotenburg/Wümme


Am Freitag den 3.08.2007 ging es los in Richtung Rotenburg/Wümme. Als wir auf dem Flugplatz ankamen war das erste was wir machten abladen und schnell zur technischen Abnahme, damit wir das Kart auch auf der viertel Meile fahren dürfen. Der gute Mann fing dann an mit seinen „Kreuzchen“ auf dem Formular, nachdem er fast nur „nein“ ankreuzte machte er einen Strich durch und sagte nur : “hier einmal unterschreiben bitte“. Man muss eins dazu sagen, dieses Formular für die technische Abnahme ist auch eher für Autos und Dragster entworfen worden, und nicht für ein Eigenbaukart.

So, die technische Abnahme wäre also schon mal geschafft! Nun kam der erste Trainingslauf…

Florian legte einen sehr guten Start hin, obwohl das nicht so einfach ist mit der Kupplung. Da die Übersetzung zu kurz war, brachte das Kart nur eine Geschwindigkeit von 133,60 Km/h mit sich. Trotzdem fuhr Florian hohe 13er Zeiten. Andere Fahrzeuge fuhren 13er Zeiten mit einer Endgeschwindigkeit von ca. 160 – 170 Km/h, also waren die Zeiten für unsere Verhältnisse gut.

Am Samstagnachmittag, nach dem zweiten Lauf des Tages von Florian, fing er an mit: „Das Kart ist zu langsam!“, also wurden jede Menge Überlegungen angestellt wie das Kart schneller werden könnte.

Dann fuhr das Kart noch ein drittes Mal zum Start und dann passierte es… Das Kart ging aus! Hektisch fummelte Florian am Kart, doch leider ging es nicht mehr an und er musste das Kart vom Start wegschieben.

Später stellten wir heraus, das wohl die Lichtmaschine kaputt sei. Denn der Motor drehte noch und wir wussten, dass die Batterie nicht kontinuierlich von der Lichtmaschine geladen wird. Die Batterie war wohl soweit entladen, dass sie nicht mehr genug Strom an den Motor weiterleitete.

Das alles war aber nicht so tragisch, denn trotz alledem ist er insgesamt vier Läufe gefahren, sogar zwei Läufe gegen ein Rennkart! Das Rennkart kam auf eine Geschwindigkeit von 152 Km/h! Doch dafür machte Florian das Rennkart am Start nass!

Die Zeiten vom Kart waren:
13,8 sek.
13,9 sek.
14,0 sek. und
14,2 sek.
und das jeweils mit 133Km/h!



Unser Wochenende in Wittstock

Am Freitag den 13.07.2007 ging es so gegen 18Uhr, bei leichtem Regen, los in Richtung Wittstock. Das Wetter lockerte sich Gott sei dank ein wenig auf. Nun fuhren wir mit Sprinter und Anhänger, auf dem sich das Kart befand, los. Nach 2½ Std. waren wir endlich da. Als wir auf den Flugplatz fuhren sahen wir schon jede Menge Dragster, Motorräder, Funny Cars und vieles mehr.

Nahe der Rennstrecke haben wir dann auch einen sehr guten Platz gefunden. Unsere Nachbarn waren sehr nett und echt lustig drauf und das Beste war, sie waren genauso Motorsport begeistert wie wir.

Bevor das Kart überhaupt den Anhänger verlassen hat, standen schon viele Schaulustige rund um Anhänger und Sprinter. Nachdem Abladen stellten wir das Kart vor den Sprinter unter unseren Pavillion, damit das arme Ding nicht in der freien Natur stehen muss. Immer wieder kamen Leute zu uns und gucken, fotografierten und filmten das Kart.

Am Samstag ging Börtzy öfters zum Veranstalter um zu fragen, ob wir mit dem Kart ¼ Meile fahren können. Meistens war der Veranstalter jedoch nicht da. Problem Nummer 2 war: Wir waren nicht bei der technischen Abnahme!

Gut… Also mussten wir das Beste draus machen! Börtzy bastelte am Donnerstag den ganzen Abend bis in die Nacht um 2Uhr noch am Kart, weil der Kühler kaputt war.

Leider ist dieser Kühler nicht so gut geeignet für das Kart, denn der Kühler schliff auf dem Boden und wurde beschädigt. Da mussten die Jungs sich schnell was einfallen lassen, damit alles dicht ist und sie noch fahren können.

Samstagabend dann durften wir mit dem Kart auf der Slalom Strecke fahren. Da
Odin schon einige Biere über den Tag in sich reinschüttete, fuhr nur Börtzy.

Als erste fuhr er die Testläufe und selbst da war die gemessene Zeit schon ein Wahnsinn. Dann ging es los! Sein erster Lauf brachte gleich eine super Zeit mit sich - 51,2 Sekunden! Er wurde mit dieser Zeit Zweiter. Nur eine Dodge Viper war vor ihm mit einer 49er Zeit, aber die Viper lies ein Tor aus. Insgesamt war Börtzy natürlich super zufrieden über seine und die Leistung des Karts.

Sonntag war dann der Tag der Heimreise! Odin wollte morgens vor der Abreise noch schnell eine Runde mit dem Kart drehen. Da aber leider immer noch nicht alles dicht war, lief die Kühlflüssigkeit aus und die Jungs mussten aufhören zu fahren. Dann wurde das Kart verladen und wir machten uns auf den Heimweg. ...und hoffen, dass wir in Rotenburg/Wümme auf der  ¼ Meile das Kart fahren dürfen!